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Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen

Zweigertstrasse 54, 45130 Essen
Ansprechpartner: Herr Ostendorf
norbert.ostendorf@lsg.nrw.de
0201 7992-7508
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Sozialgerichte entscheiden über Rechtsstreitigkeiten aus dem Bereich des Sozialrechts. Das Landessozialgericht ist zentral für die Einstellung aller Sozialrichterinnen und Sozialrichter (m/w/d) in Nordrhein-Westfalen zuständig.

Sozialrichterinnen und Sozialrichter (m/w/d) gewährleisten gerichtlichen Rechtsschutz in den Systemen der sozialen Sicherung, d.h. den Bereichen:

  1. Rentenversicherung
  2. Krankenversicherung
  3. Unfallversicherung
  4. Arbeitslosenversicherung
  5. Pflegeversicherung
  6. Grundsicherung für Arbeitsuchende
  7. Sozialhilfe
  8. Asylbewerberleistungsrecht
  9. Schwerbehindertenrecht
  10. Soziales Entschädigungsrecht
  11. Kindergeldrecht
  12. Erziehungs- u. Elterngeldrecht
    Standorte insgesamt

    Im Bezirk des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen in Essen gibt es weitere acht Sozialgerichte mit Sitz in Aachen. Detmold, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen, Köln und Münster.

    Beschäftigte insgesamt
    340 richterl. Dienst

    Die Bewerbung kann schon vor der zweiten juristischen Staatsprüfung, frühestens jedoch nach Beendigung des juristischen Vorbereitungsdienstes eingereicht werden. Die Summe der Punktzahl des ersten und der doppelten Punktzahl des zweiten Examens sollte mindestens 25,5 Punkte betragen. Bei Bewerberinnen und Bewerbern (m/w/d), die sich durch besondere persönliche Eigenschaften wie Berufserfahrung, insbesondere im Sozialrecht, aber auch besondere Leistungen etwa im Studium, in der ersten Prüfung, der Referendarzeit oder sonstige persönliche Fähigkeiten und Leistungen, die die Persönlichkeit einer Richterin/eines Richters (m/w/d) positiv prägen und die sie aus dem Bewerberfeld heraushebt, kann die Mindestpunktzahl auf bis zu 23,25 Punkte abgesenkt werden.

    Nach der grundsätzlich auf drei Jahre angelegten Probezeit werden Sie in der Regel zur Richterin oder zum Richter auf Lebenszeit (m/w/d) ernannt. Es besteht die Möglichkeit der Beförderung zur weiteren Aufsicht führenden Richterin oder zum weiteren Aufsicht führenden Richter (m/w/d), zur Richterin am Landessozialgericht oder zum Richter am Landessozialgericht sowie zur Vorsitzenden Richterin am Landessozialgericht oder zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht (m/w/d) (Besoldungsgruppe R 2 bis R 3).

    Bei Interesse und Eignung ist auch eine Tätigkeit in der Gerichtsverwaltung mit Aufstiegsmöglichkeiten in die Leitung eines Sozialgerichts (R 2 bis R 4) möglich.

    Darüber hinaus besteht auch Gelegenheit zu verschiedenen Abordnungen, etwa an ein Landes- bzw. Bundesministerium oder an das Bundessozial- bzw. Bundesverfassungsgericht.

    Assessorinnen und Assessoren (m/w/d) mit Freude an qualifizierter und eigenständiger Entscheidung von Rechtsfällen im Umgang mit Menschen in existenziellen Lebenssituationen und facettenreichem Behördenhandeln.

    Als Sozialrichterin und Sozialrichter (m/w/d) arbeiten Sie nach der Einarbeitungsphase eigenständig und unabhängig. Sie leiten eine der Kammern eines Sozialgerichts, zu der außer Ihnen noch zwei ehrenamtliche Richterinnen oder Richter (m/w/d) gehören. Sie haben die Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche des Sozialrechts kennen zu lernen. Sie werden durch ein umfassendes Fortbildungsangebot unterstützt. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind möglich.

    • Im Eingangsamt der Besoldungsgruppe R1 beträgt das Grundgehalt derzeit 4.497,91 Euro brutto
    • Regelmäßige erfahrungsabhängige Besoldungserhöhung (Endgrundgehalt R1 derzeit 6.937,36 Euro brutto)
    • Ehegatten- und Kinderzuschläge
    • Erstattung der Hälfte und je nach Familienstand auch mehr der Kosten für Krankenbehandlung und Arzneimittel (Beihilfe) mit der Möglichkeit, den verbleibenden Anteil durch eine günstige Zusatzversicherung abzudecken