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Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen

Zweigertstrasse 54, 45130 Essen
Ansprechpartner: Frau Topka; Frau Wojtakowski
kornelia.topka@lsg.nrw.de
0201 - 7992-7262; 0201 - 7992-7249
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Sozialrichterinnen und Sozialrichter gewährleisten den gerichtlichen Rechtsschutz in den großen Systemen der sozialen Sicherung, d.h. unter Anderem in den Bereichen der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Unfall-. Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sowie in der Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz-IV"), der Sozialhilfe und im sozialen Entschädigungs- und Schwerbehindertenrecht.

Standorte insgesamt

Im Bezirk des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen gibt es acht Sozialgerichte mit Sitz in Aachen. Detmold, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen, Köln und Münster.

Beschäftigte insgesamt
340 richterl. Dienst

Hohe juristische und soziale Kompetenz sowie Offenheit für Menschen und Interesse an vielfältigen rechtlichen Fragestellungen sind Einstellungsvoraussetzungen für den richterlichen Dienst der Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen. Die juristische Qualifikation wird durch mindestens ein juristisches Staatsexamen mit der Note "vollbefriedigend" (9,0 Punkte oder mehr) und/oder Berufserfahrung im Sozialrecht nachgewiesen. Die Summe der Punktzahl des ersten und der doppelten Punktzahl des zweiten Examens sollte mindestens 25.5 Punkte betragen.

Die Beförderung vom Eingangsamt der Besoldungsgruppe R1 erfolgt zur Richterin oder zum Richter bzw. zur Vorsitzenden Richterin oder zum Vorsitzenden Richter (R2 bzw. R3) am Landessozialgericht. Bei Interesse und Eignung ist auch eine Tätigkeit in der Gerichtsverwaltung mit Aufstiegsmöglichkeiten in die Leitung eines Sozialgerichts (R2 bis R4) oder eine Abordnung in den Ministerialdienst möglich.

Assessorinnen/Assessoren mit Freude an qualifizierter und eigenständiger Entscheidung von Rechtsfällen im Umgang mit Menschen in existenziellen Lebenssituationen und facettenreichem Behördenhandeln.

Als Sozialrichterin und Sozialrichter arbeiten Sie nach der Einarbeitungsphase eigenständig und unabhängig. Sie leiten eine der Kammern eines Sozialgerichts, zu der außer Ihnen noch zwei ehrenamtliche Richterinnen oder Richter gehören. Sie haben die Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche des Sozialrechts kennen zu lernen. Sie werden durch ein umfassendes Fortbildungsangebot unterstützt. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind möglich.