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Oberverwaltungsgericht NRW

Aegidiikirchplatz 5, 48143 Münster
Ansprechpartner: Herr ROVG Dr. Gatawis
Siegbert.Gatawis@ovg.nrw.de
0251 - 505-254
0251 - 505-352
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Die Richterinnen und Richter der Verwaltungsgerichtsbarkeit gewähren Rechtsschutz in öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten, die vornehmlich zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen sowie Behörden bzw. deren Rechtsträgern auf der anderen Seite ausgetragen werden und nicht einer anderen Gerichtsbarkeit zugewiesen sind. Die zu bearbeitenden Materien entstammen dabei dem gesamten Spektrum des allgemeinen und des besonderen Verwaltungsrechts einschließlich der jeweiligen verfassungs-, europa- sowie völkerrechtlichen Bezüge. Häufig berühren die zu entscheidenden Streitigkeiten zudem aktuelle politische und gesellschaftliche Fragestellungen.

Standorte insgesamt

Im Bezirk des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen gibt es sieben Verwaltungsgerichte mit Sitz in Aachen, Arnsberg, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln, Minden und Münster.

Einstellungsvoraussetzung für den richterlichen Dienst der Verwaltungsgerichtsbarkeit des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine überdurchschnittliche fachliche und soziale Kompetenz. Ihre fachliche Kompetenz sollte in den Ergebnissen der juristischen Examina zum Ausdruck gelangen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem zweiten Staatsexamen, das idealerweise mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ bewertet worden sein sollte. Ihr bisheriger Werdegang sollte nach Möglichkeit eine Schwerpunktsetzung im Bereich des öffentlichen Rechts erkennen lassen.

Assessorinnen und Assessoren, die besonderes Interesse an einer anspruchsvollen, vielfältigen und eigenständigen Tätigkeit als Richterin oder Richter im Bereich des Verwaltungsrechts haben.

Die Verwaltungsgerichtsbarkeit bietet Ihnen eine verantwortungs- und anspruchsvolle richterliche Tätigkeit auf verschiedenen Gebieten des Verwaltungsrechts. Sie sind in Ihren Entscheidungen unabhängig, weisungsfrei und nur dem Gesetz unterworfen. Von Beginn an sind Sie gleichberechtigtes Mitglied einer Kammer an einem Verwaltungsgericht, in der erfahrene Kolleginnen und Kollegen gerade beim Start behilflich sind. Ein umfassendes Fortbildungsangebot zu allgemeinen und fachspezifischen Themen unterstützt Sie am Beginn Ihrer Tätigkeit, aber selbstverständlich auch darüber hinaus. Schon in der regelmäßig auf drei Jahre angelegten Probezeit bestehen zudem Abordnungsmöglichkeiten etwa an oberste Landes-/ Bundesbehörden, das BVerwG oder BVerfG sowie zu internationalen Stellen. Im Übrigen erfolgen grundsätzlich - auch in der Probezeit - keine Änderungen des Einsatzortes, es sei denn auf eigenen Wunsch. Dies erhöht Ihre persönliche Planungssicherheit.